Das Alpaka


DSCF5348Das Alpaka ist eine aus den südamerikanischen Anden stammende Kamelidenart. 

 

Sie werden vorwiegend wegen ihrer Wolle gezüchtet. Die Faser zählt neben Kaschmir und Seide zu den edelsten Naturfasern. Alpakafasern brennen nicht und enthalten sehr wenig Lanolin und gelten deswegen als antiallergisch.In Europa wird Alpakawolle bisher eher wenig genutzt. Aufgrund des Haus und Begleittiercharakters der ruhigen und friedlichen Alpakas werden diese in der tiergestützten Therapie eingesetzt.

 

Es gibt zwei Alpakatypen, das Huacaya und das Suri. Sie unterscheiden sich in der Struktur ihrer Faser: Das Huacaya-Alpaka hat eine feine, gleichmäßig gekräuselte Faser (Crimp) . Das Suri-Alpaka hingegen hat keine Kräuselung (Crimp) in der Faser, das Haar bildet gelockte, gerade Strähnen, die am Tier herabhängen. Dadurch wirken Suris oft schmaler als Huacayas.

 

Alpakas sind Herdentiere deswegen sollte man mindestens 2-3 Tiere halten.Es ist eine ganz besondere  Harmonie die von diesen Tieren ausgeht. Beispielsweise als: Wolllieferanten auf höchstem Qualitätsniveau, Weidetiere als Gesellschafter von z.B. Pferden, Schafwächter zur weitern Absicherung ihrer Herde, Landschafts- und Deichpfleger, als Helfer in der Physiotherapie bzw. der TiergestütztenTherapie mit Alpakas, oder als sanfte Haustiere zur Bereicherung des Familienlebens.